Abstract:
Der Beitrag untersucht die Entwicklung der Landeskunde in rumänischen Hochschulstudiengängen seit den 1990er Jahren. Auf Grundlage institutioneller Dokumente, universitärer Lehrveranstaltungsbeschreibungen und zweier Befragungen werden unterschiedliche fachliche Modelle sichtbar, die von wissensorientierten Ansätzen bis zu berufsorientierten Formaten reichen. Im Fokus stehen strukturelle Herausforderungen wie curriculare Uneinheitlichkeit, heterogene Studierendenvoraussetzungen und die Dynamik des Faches im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen. Der Beitrag diskutiert zudem die Bedeutung studentischer Deutschlandbilder und leitet hochschuldidaktische Konsequenzen ab, insbesondere die Notwendigkeit modularer, kompetenzorientierter Curricula.